
Fundierte Expertise für mathematische Förderung
Fachliche Verankerung in Unterricht, Lehrpersonenbildung und Schulentwicklung
Marianne Walt ist Sekundarlehrerin und ehemalige Dozentin mit langjähriger Erfahrung in der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit mathematischen Lernschwierigkeiten.
Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Unterrichtspraxis, Lehrpersonenbildung und Schulentwicklung. Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit umfassender Unterrichtserfahrung.
Dozentin
Während 20 Jahren war sie als Dozentin an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich tätig. Dort verantwortete sie Module zur Mathematik bei besonderem Bildungsbedarf und zur integrativen Didaktik, leitete Weiterbildungen, konzipierte den CAS Förderung bei Rechenschwäche und führte diesen mehrmals durch. Ihre Tätigkeit umfasste zudem Beratung, Praxisbegleitung sowie die Mitarbeit in Evaluations- und Entwicklungsprojekten.
Unterrichtserfahrung über alle Schulstufen hinweg
Marianne Walt verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung auf verschiedenen Schulstufen – von der Unterstufe bis zur Sekundarstufe und zur Berufsschule. Sie arbeitete unter anderem an einer Gesamtoberstufe, in Integrations- und Kleinklassen sowie als Schulische Heilpädagogin an einer QUIMS-Schule.
Diese Erfahrungen prägen ihr Verständnis von mathematischen Lernschwierigkeiten als Ergebnis komplexer Lern- und Unterrichtsprozesse. Förderung versteht sie nicht als isolierte Massnahme, sondern als Teil einer bewusst gestalteten Unterrichtsentwicklung im Team.
Verbindung von Didaktik, Forschung und Praxis
Nach der Ausbildung als Sekundarlehrerin mathematisch-naturwissenschaftlicher Richtung studierte Marianne Walt Pädagogik mit Nebenfächern in Klinischer Psychologie und Sozialarbeit an der Universität Fribourg. Ihre Lizentiatsarbeit befasste sich mit der Individualisierung im Mathematikunterricht auf der Sekundarstufe I.
Als Mitautorin verschiedener Lehrmittel (u. a. mathbuch if und Mathematik klick für die Sekundarstufe) sowie von Fachpublikationen verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Unterrichtspraxis. Ihre Arbeit ist anschlussfähig an bestehende Lehrmittel, den Lehrplan 21 sowie an die realen Rahmenbedingungen im Schulalltag.

